News

19. Mai 2016


Programm 4. Botschaftstag – 23.5.2016, Ort: ESMT


4th Embassy Day Asia-Pacific Host

 

www.apwberlin.de

 

 

18. April 2016


Asien in Berlin

 

Berlin ist eine multikulturelle Metropole mit über 3,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern und zeigt sich für jeden von seiner interessanten Seite. Zu den größten Bevölkerungsgruppen gehören die etwa 70.000 Berlinerinnen und Berliner asiatischer Herkunft. Mehr als 7.000 von ihnen sind Studierende, die an einer der Berliner Hochschulen und Universitäten eingeschrieben sind.

 

Unsere asiatischen Mitbürgerinnen und Mitbürger haben im Laufe der Jahre zahlreiche beliebte Treffpunkte und Einrichtungen in Berlin gegründet, von denen einige an dieser Stelle vorgestellt werden:

 

Die größte Gruppe unter Menschen mit asiatischen Wurzeln in Berlin ist die der Vietnamesen. Sie sind die größte ostasiatische Gemeinde und machen 1,16 % der Einwohner der Stadt aus. Ein Großteil davon lebt in Lichtenberg, wo mindestens 3.800 Personen vietnamesischer Herkunft wohnen. In Lichtenberg siedelte sich 2005 auch das Dong-Xuan-Großhandelscenter an, ein Einkaufszentrum, in dem man sich fühlt, als befände man sich in Hanoi. Dong Xuan heißt auf Deutsch poetisch "Frühlingswiese" und ist der größte Asia-Markt Berlins. In den sechs Hallen bieten mehr als 300 vorwiegend vietnamesische Großhändler auf einer Verkaufsfläche von mehr als 30.000 Quadratmetern ihre zum Teil exotischen Waren aus Fernost an. Nicht nur Kunden aus Berlin und Brandenburg, sondern aus der gesamten Bundesrepublik und dem Ausland finden den Weg an die Lichtenberger Herzbergstraße.

 

Erholung wird einem in Berlin in zahlreichen Parks und Gärten geboten. Ein besonderes Erlebnis sind die verschiedenen „Gärten der Welt“, ein Zentrum internationaler Garten- und Landschaftskunst in Marzahn-Hellersdorf. Auf 21 Hektar laden derzeit neun aufwändig gestaltete Kleinode zur gärtnerischen Weltreise ein. Hierzu zählen u.a. ein chinesischer, ein japanischer, ein koreanischer und ein balinesischer Garten. Auch der Preußenpark in Wilmersdorf, im Volksmund auch „Thaipark“ genannt, ist mittlerweile ein Stück Asien in Berlin geworden und ein Highlight für jeden Asienfan. Es fühlt sich an wie Kurztrip nach Bangkok. Regelmäßig treffen sich hier in Berlin lebende Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Thailand, den Philippinen und China. Es wird koreanisch, vietnamesisch, thailändisch, chinesisch, japanisch gekocht, frittiert, gedämpft und gebraten – alles frisch und zum kleinen Preis.

 

Ergänzend zu den leckeren asiatischen Köstlichkeiten im Preußenpark, welche dort traditionell und sehr authentisch zubereitet werden, kann natürlich auch eines der vielzähligen asiatischen Gaststätten in Berlin besucht werden. So wundert es nicht, dass selbst der renommierte MICHELIN Restaurantführer 88 besonders gute asiatische Restaurants in Berlin auflistet.

 

Viele Zugewanderten bringen natürlich auch ihre Religionen mit nach Berlin und gründen hier eigene Gemeinschaften und Begegnungsstätten. Neben dem Islam sind es vor allem der Buddhismus und der Hinduismus, welche besonders im öffentlichen Leben Berlins in Erscheinung treten. Es gibt mehrere Hindu- und buddhistische Tempel.

 

Über das Religiöse hinaus organisieren sich viele ethnische Gemeinschaften in Kulturvereinen, um fern ihrer Herkunftsländer ihre kulturellen Wurzeln zu erhalten und zu pflegen. Um Dialog und Kooperation der Kulturen bemüht sich in Berlin insbesondere das Asien-Pazifik-Forum Berlin. Der Berliner Verein möchte den Dialog zwischen Experten und Interessierten aus Europa und Asien fördern und engagierte Menschen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur zusammenbringen. Hervorgegangen ist der Verein aus der Initiative der Organisatoren und Teilnehmer der Asien-Pazifik-Wochen Berlin (APW).

15. April 2016


Smart Cities in Asien

 

 

Die Asien-Pazifik Region ist Heimat für die Mehrheit der weltgrößten und am schnellsten wachsenden urbanen Areale. Gleichzeitig handelt es sich um eine Region mit einzigartigen Herausforderungen für die Nutzung knapper Ressourcen und Energie. Es wundert daher nicht, dass das Thema Smart City eine zentrale Rolle in der heutigen und zukünftigen Städteentwicklung der Region spielt. Städte sollen neu belebt werden, intelligenter, nachhaltiger, wirkungsvoller und vor allem lebenswerter gemacht werden.

 

Die Terminologie „Smart City“ entwickelte sich aus Städtebaukonzeptionen der 90-er Jahre, die neue Planungsstrategien im Zusammenwirken mit smartem Wachstum untersuchten. Heute wird der Begriff zumeist mit IT-Technologien verbunden. Asiatische Länder begannen bereits Ende des 20. Jahrhunderts sowohl finanziell als auch räumlich die Entstehung neuer urbaner Stadtteile zu fördern und Lösungen für urbane Probleme wie Ressourcenknappheit und Bevölkerungswachstum zu suchen. „Smarte“ Städte sind nach unserer Auffassung gut funktionierende Organismen, die auch für die nächsten Generationen vital und lebenswert sind sowie widerstands- und anpassungsfähig für die großen Aufgaben von Klimawandel bis Bevölkerungswachstum, ebenso wie für die „kleinen“ lokalen Herausforderungen von Energiewende bis zur Selbstversorgung in urbanen Gärten. Dies bezieht sich sowohl auf die städtischen Infrastrukturen wie auf die zukünftigen Stadtnutzerinnen und –nutzer. Smart ist eine Stadt aber auch, wenn ihre Bewohnerinnen und Bewohner gelernt haben, kreativ und erfindungsreich zu sein, beispielsweise alten Infrastrukturen und städtischen Orten neue Bestimmungen zu geben.

 

Städte wie Singapur, Seoul, Tokyo, Hongkong, Osaka, Kuala Lumpur, Taipei und Shanghai werden häufig als Beispiele intelligenter Städte beziehungsweise Smart Cities mit effizienter, grüner, sozial inklusiver und technologisch fortschrittlicher Entwicklungskonzeption gelobt. Als Kernziele der erstmals im Oktober 2015 in Kuala Lumpur stattfindenden Konferenz „Smart Cities Asia 2015“  wurde die Integration von Netzwerken mit intelligenten Technologien und intelligenter Mobilität, einem verbesserten Dienst der öffentlichen Hand, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und intelligenter Informations- und Kommunikationstechniken benannt. Nachforschungen sagen voraus, dass sich die jährlichen Investitionen in Smart City Technologien im Raum Asien-Pazifik bis 2023 vervierfachen und rund 11,3 Mrd. Dollar erreichen.

 

Bei der Betrachtung von Vorbildern für Smart Cities im asiatisch-pazifischen Raum ist ein Blick auf Singapur unumgänglich. In den letzten Jahrzehnten hat der Stadtstaat eine radikale Transformation vollzogen. Die mittlerweile saubere und geordnete Technologiestadt verschrieb sich bereits Anfang der 1990-er Jahre der nachhaltigen Entwicklung. Seitdem hat sich vieles getan. Singapur verfügt heute über ein exzellentes ÖPVN-System und hat mit einer CO2-Bilanz von 2,7 Tonnen pro Kopf einen der niedrigsten CO2-Fußabdrücke größerer Städte weltweit. Durch unterirdische Bauten und Flächenumwandlung wurden neue Räume geschaffen. Im Bereich Energieeffizienz, Wassergewinnung und Recycling wurden mit Hilfe kooperierender westlicher Technologielieferanten außergewöhnliche Fortschritte erreicht, sodass mittlerweile Singapur selbst im Wasser-Tech-Sektor, Recycling und der Regenwasseraufbereitung eine Vorreiterrolle einnimmt. Gleichzeitig ist der Stadtstaat ergrünt. Bei dem Projekt Gardens by the Bay wurden 101 Hektar Parkgelände auf künstlich aufgeschüttetes Land errichtet - begrünte Gebäudeflächen sowie grüne Bauelemente zieren das Stadtbild.

 

Auch Seoul ist eine dieser Städte, die als globaler Vorreiter in Sachen Smart City im asiatisch-pazifischen Raum betitelt werden. In der Stadt mit dem Hauptsitz von Samsung werden „Digital governance“ sowie offene Datenpolitik großgeschrieben. Ebenso kommen diverse moderne digitale Partizipationsmöglichkeiten für die Bürger der Stadt zum Tragen. Da die Stadt jedoch keinen geeigneten Raum für die Anlage einer größeren geplanten Smart City bot, wurde das Experiment der nachhaltig ausgerichteten Stadt Songdo City ca. 40 km südwestlich von Seoul ins Leben gerufen. Songdo verwirklicht bereits viele Elemente einer geplanten Smart City. So sind alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt in eine permanente Datenerhebung eingebunden. Diese geht von der multifunktionalen Chipkartennutzung (für den ÖPVN, die Krankenversorgung, den Bank- und Wohnungszugang) über die Videoüberwachung des öffentlichen Raums bis hin zur Erstellung von Bewegungsbildern. Diese digitale Vernetzung soll ungefähr 30% an Ressourcen- und Energieeinsparungen gegenüber herkömmlichen Städten erbringen. Gleichzeitig wurden alle international anerkannten Umweltstandards beim Bau der Stadt eingehalten. Der Vorrang gilt dem umweltschonenden Individual- und öffentlichem Verkehr und 40% der Flächen werden als Parks oder Grünanlagen angelegt.

 

 

14. April 2016


VR China – Erleichterungen beim elektronischen Handel

 

 

Bonn (GTAI)- Zahlreiche Waren des täglichen Bedarfs wie Nahrungsmittel und Getränke, Kleidung und Schuhe, Haushaltswaren, Kosmetika, Windeln und Kin- Kinderspielzeug,  die elektronisch bestellt wurden, können seit 8. April 2016 ohne Vorlage von Einfuhrlizenzen oder ohne Quarantäneprüfungen in die VR China eingeführt werden. Für Kosmetika und Babynahrung gilt dies nur, wenn diese bereits eine Zulassung haben. Insgesamt gilt die Erleichterung für 1.142 Waren- linien. Details ergeben sich aus dem Anhang der Veröffentlichung des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie vom 8.4.16. Dort sind die Warenbezeichnungen auf Chinesisch und die chinesischen Zolltarifnummern genannt.  Als Hilfsmittel kann  des Warenverzeichnisses für die Aussenhandelsstatistik dienen.

 

25. Februar 2016

METRO China CEO: “Building on trust and food quality”

 

Millions of Chinese like to shop for food products at METRO’s 82 branches, but not just for the wide assortment at low prices. The German brand is perceived as a safe haven in a society of food scandals. METRO’s China CEO Jeroen de Groot aims for growth to at least 100 stores and plans to build a franchise network of smaller METRO convenience stores.

With over 750 stores in 26 countries in the world, METRO Cash & Carry is a top player in the food wholesale industry. With a broad range of assortment consisting of up to 20,000 food items, the China branch of the German enterprise serves millions professional customers such as hotel and restaurant operators, catering and hospitality firms, independent small retailers, institutions and offices. Whereas access to METRO’s European stores (brands: METRO and MAKRO) is restricted to SME and enterprise business owners, in China private persons can also shop at METRO.

 

Preferring imported products

 

At first glance, METRO’s China retail formula is not that different from that in Western Europe: there is a large assortment of food in all varieties, both fresh, frozen as well as groceries, with always lots of items on sale at unbeatable prices. METRO China’s CEO Jeroen de Groot makes his point. “Being an German brand and having a position in the Fortune500 adds to our trustworthiness. When buying food, Chinese will often prefer imported products to local products. And trust is definitely an issue when it comes to food in China. Food scandals have made Chinese food professionals and consumers quality-conscious. These events have changed the preferences for good. The Chinese customer is willing to pay the premium for top quality, preferably European-branded products.”

  

Blue-and-yellow-branded hypermarket

 

METRO distinguishes itself not only with its cash and carry concept, the blue-and-yellow-branded cash-and-carry format that attracts millions of Chinese shoppers. METRO’s full assortment can be ordered online and the enterprise’s e-commerce activities are becoming increasingly popular.


Within its ‘food services’ offer – a new pillar in the China activities – METRO supplies fresh ingredients to hotels, food & beverages enterprises and company restaurants. “Last year we started a new service distribution platform which provides food customized procurement and processing services. On a selection of fresh food items such as pork and F&V, we cut and process according to their needs and deliver in cold chain vehicles.” The new service is proof of METRO’s intention to cater for any need a Chinese F&B professional may have.

 

New: Welfare Gifting

 

De Groot added a new service to METRO’s stores that was inspired by western traditions of businesses offering Christmas gift packages to employees. “In China, we turned the concept of Christmas giving into Welfare & Gifting services”, De Groot explains. METRO’s stores offer dedicated showrooms where business owners can get inspired for the four ‘giving moments’ in China’s society: Chinese New Year, Dragon Boat Festival, Mid-Autumn Festival. With Welfare & Gifting we have tapped into an growing niche market.”

 

Franchise and cross-border import

 

METRO will continue to grow its network, according to De Groot at least to one hundred stores, but probably more. Plans to develop a franchise chain will add to growth in China. “A network of franchised convenience stores, the size of the well-known 7Eleven stores, will allow us to build our network in smaller cities.” To De Groot, China offers opportunities to widen the scope of METRO much further than anywhere else in the world. “I was amazed by the success of our recently launched cross-border import online store with imported goods, sold at no or very low customs tax on Alibaba’s TMall. Last week during Double 11 promotion (Single’s Day, ed.), we sold 2 million litres of imported German milk on one day! The appetite for imported food products is immense. METRO is not finished growing in China.”

 

(http://www.your-bizbook.com/en/Club-China-News/metro-china-ceo-building-on-trust-and-food-quality)

 

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